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Auswertung durch medizinisches Facharztlabor
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Gesamtprotein bezeichnet die Summe aller Proteine im Blutplasma, zu denen vor allem Albumin und Globuline gehören. Der Laborwert misst die Proteinkonzentration im Serum und dient der Beurteilung von Ernährungszustand, Leberfunktion und immunologischen Prozessen.
Ein Gesamtprotein-Test wird empfohlen für: • Menschen mit Symptomen wie Ödemen, Schwäche oder unklarer Gewichtsveränderung • Patienten mit Verdacht auf Leber- oder Nierenerkrankungen • Diagnose von immunologischen Erkrankungen (z. B. Autoimmunerkrankungen, Plasmozytom) • Überwachung bei chronischen Erkrankungen, die den Proteinspiegel beeinflusse können • Patienten mit Verdacht auf Dehydration oder Mangelernährung
Der Test dient der Beurteilung des Ernährungs- und Flüssigkeitshaushalts sowie der Diagnose von Erkrankungen, die mit veränderten Proteinspiegeln einhergehen, wie Leberzirrhose, Nierenerkrankungen oder chronische Entzündungen.
Ein niedriger Gesamtproteinwert kann auf Folgendes hinweisen: • Mangelernährung oder Malabsorption • Lebererkrankungen wie Leberzirrhose (verminderte Proteinproduktion) • Nierenerkrankungen wie nephrotisches Syndrom (vermehrter Proteinverlust) Ein hoher Wert deutet oft auf: • Dehydration (durch erhöhte Konzentration) • Chronische Entzündungen oder Plasmozytom (übermäßige Globulinproduktion) Symptome bei abnormalen Proteinwerten können umfassen: • Schwellungen (Ödeme) bei niedrigem Proteinspiegel • Müdigkeit und Gewichtsveränderung
Der Test kann zu jeder Tageszeit durchgeführt werden.
Der Gesamtproteinwert allein liefert oft begrenzte Informationen; eine Aufschlüsselung in Albumin und Globuline bietet detailliertere Einblicke. • Chronische Entzündungen oder Infektionen können den Wert erhöhen, während akute Krankheiten häufig einen Abfall verursache • Flüssigkeitsstatus und Albuminspiegel sind entscheidend für die Interpretation des Gesamtproteins.
HbA1c ist ein Maß für den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Monate. Der Laborwert misst den Anteil des glykierten Hämoglobins im Blut, das entsteht, wenn sich Zucker an Hämoglobin bindet.
Ein HbA1c-Test wird empfohlen für: Personen mit Verdacht auf Diabetes mellitus (z. B. Symptome wie erhöhter Durst, häufiges Wasserlassen) Patienten mit bekanntem Diabetes zur Therapiekontrolle Menschen mit familiärem Risiko für Diabetes Übergewichtige Personen mit weiteren Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen
Der Test dient der Diagnose von Diabetes mellitus und der Überwachung der Blutzuckereinstellung bei Patienten mit Diabetes. Er gibt Aufschluss darüber, wie gut der Blutzucker in den letzten Wochen kontrolliert wurde.
Ein hoher HbA1c-Wert weist auf eine unzureichende Blutzuckereinstellung hin und kann auf Diabetes hinweisen. Symptome bei einem dauerhaft erhöhten Blutzucker sind: Erhöhter Durst Häufiges Wasserlassen Müdigkeit und ungewollter Gewichtsverlust Ein niedriger HbA1c-Wert ist normalerweise unauffällig, kann jedoch bei Überkorrektur mit Insulintherapie oder starkem Untergewicht auftreten.
Die Testung kann unabhängig vom Nahrungsaufnahmezustand und zu jeder Tageszeit erfolgen. Bei bestehendem Diabetes sollte der Test alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden.
Der Test ist unabhängig von kurzfristigen Blutzuckerschwankungen und daher sehr stabil. Hämoglobinvarianten oder bestimmte Erkrankungen (z. B. Anämie, Niereninsuffizienz) können die Ergebnisse verfälschen. Der HbA1c-Wert ist nicht geeignet, um akute Blutzuckerschwankungen zu messen; dafür sind andere Tests wie der Nüchternblutzucker erforderlich.